Der große Schimmelratgeber

Was hilft gegen Schimmel?

Herzlich Willkommen! Folgen Sie mir und lernen Sie die Tipps und Tricks zur effektiven und nachhaltigen Schimmelbekämpfung kennen. Schützen Sie sich und Ihre Familie vor den gesundheitlichen Folgen eines Schimmelbefalls in Ihrem Zuhause, bekämpfen Sie Schimmel mit Köpfchen.

Inhaltsverzeichnis

Rasengittersteine - der ökologische Klassiker

Rasengitter Kunststoff

Rasengittersteine sind ein wahrer Klassiker, wenn es um versickerungsfähige Untergründe geht. Sie eignen sich für Gehwege, Garagenauffahrten, Parkplätze und vieles mehr. Sie stellen einen cleveren Kompromiss zwischen grünen Flächen, Belastbarkeit und Stabilität dar. Rasengittersteine können sogar problemlos mit Autos befahren werden. Die Öffnungen der Rasengittersteine werden mit Gras bepflanzt. Dadurch kann man einen Rasenanteil von etwa 40% an der Gesamtfläche gewährleisten – ein toller Schnitt für eine derart belastbare und ansehnliche Lösung, wie wir finden!

Im Handel sind Rasengittersteine aus Beton und Kunststoff erhältlich. Beide Materialien weisen Vor- und Nachteile auf, auf die hier eingegangen werden soll.

Rasen in Wabenform – die Rasengittersteine

Rasengittersteine werden in Wabenform angeboten. In Ihnen kann frisches Gras ungehindert wachsen. Als sehr stabile Lösung für wasserdurchlässige Flächen eignen sie sich für alle möglichen Flächen: Anfangen bei Gartenwegen, PKW-Stellplätzen bis hin zu Straßenauffahrten, Rasengittersteine sind nicht nur praktisch und günstig, sondern begrünen gleichzeitig große Flächen, die ansonsten grau geblieben wären. Die wabenförmige Struktur der Rasengittersteine schützt das in ihnen wachsende Gras vor den täglichen Belastungen durch Passanten oder Autoreifen.

Die Reifen kommen dabei nicht mit dem Gras in Berührung. Der Druck der Reifen und das Gewicht der Autos wird einfach in den Boden abgeleitet. So wird gewährleistet, dass alles an Ort und Stelle bleibt und man keine Angst vor plattgefahrenem Rasen haben muss. Natürlich muss der darunterliegende Untergrund stabil und wasserdurchlässig sein, sodass die Rasengittersteine ihr volles Potenzial entfalten können. Die Oberfläche des Rasengitters ist nur dann wasserdurchlässig, wenn es auch der Boden ist, auf dem sie verbaut wurden. Zudem sollten Rasengittersteine natürlich nicht allzu stark und häufig befahren werden, sondern nur gelegentlich. Wer also bis zu diesem Punkt schon von grünen Autobahnen geträumt hat, den müssen wir leider enttäuschen. Für gewöhnliche Verkehrsstraßen sind Rasengittersteine gänzlich ungeeignet.

Als ökologische Lösung tragen Sie mit Rasengittersteine dazu bei, Ihre Böden nicht zu versiegeln und Niederschlagswasser weitgehend ungehindert in den Boden versickern zu lassen. Wenn das noch nicht Anreiz genug gewesen sein sollte, können Sie bei Ihrer örtlichen Gemeinde oder Kommune nachfragen, ob Ihnen eine Ersparnis der Abwassergebühr zusteht, wenn Sie auf nichtversiegelte Flächen auf Ihrem Grundstück setzen.

Nachteile von Rasengittersteinen

Rasengittersteine aus Beton - günstig und robust

Rasengitter Beton

Günstig, stabil, langlebig! Rasengittersteine aus Beton haben den Vorteil, dass sie günstig in der Anschaffung sind, eine hohe Stabilität gewährleisten und einmal korrekt verlegt (siehe richtige Verlegung weiter unten im Artikel), ohne weitere Pflege über sehr viele Jahre hinweg Ihr Grundstück verschönern.

Rasengittersteine aus Beton gibt es in verschiedenen Ausführungen. In der Standartausführung weisen Rasengittersteine acht rechteckige Kammern für den späteren Rasen aus, sind 60 x 40 cm groß und verfügen über eine Stärke von 8 cm. Sie wiegen ca. 27 kg pro Stück und ca. 110 kg pro Quadratmeter. Für besonders belastete Flächen gibt es Rasengittersteine auch mit 10 bzw. 12 cm Stärken. In der Regel ist es möglich, Gittersteine auch einzeln zu bestellen, um Flächen individuell pflastern zu können. Des Weiteren gibt es Rasengittersteine in verschiedenen Formen. Die Füllsteine müssen nicht rechteckig sein, daneben gibt es auch runde, rechteckige, vieleckige, wabenförmige, ovale und dutzend andere Formen. Je breiter die Rasengittersteine sind, desto mehr Gewicht können sie aufnehmen und an den Boden abgeben.

Deswegen gilt: Je stärker die Flächen belastet werden sollen, desto dickere Rasengittersteine sollten Sie wählen.

Hier noch einmal die Vorteile und Nachteile von Rasengittersteinen aus Beton:

Vorteile von Rasengittersteinen aus BetonNachteile von Rasengittersteinen aus Beton
Geeignet für Auffahrten, Radwege, Gehwege, Stellplätze, Gartenwege Gehkomfort nicht so hoch wie auf Rasen und gewöhnlichem Pflaster
Stabiles, robustes, langlebiges Material, in der Regel frei von VerschleißAbsenken möglich, wenn der Unterboden nicht stabil genug ist
Günstiger als Pflaster, deutlich robuster als RasenRasenfläche geringer als bei Rasengittersteinen aus Kunststoff
Einfaches Verlegen durch vorgefertigte MusterNur bei seltener Nutzung verschwinden die Betonteile für das Auge
Hohe Wasserdurchlässigkeit, gute VersickerungseigenschaftenHöherer Kraftaufwand beim Verlegen im Vergleich zu Rasengittersteinen aus Kunststoff (hohes Eigengewicht)

Rasengitter aus Kunststoff

Rasengitter aus Kunststoff sind ihrer Form nach Rasengittersteinen aus Beton nachempfunden. Auch sie sind in der beliebten Wabenform erhältlich. Die Form kann also nicht den ausschlaggebenden Unterschied zwischen beiden darstellen.

Rasengitter aus Kunststoff gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Eine Standartgröße ist 58 cm x 39 cm mit einer Stärke von 3,8 cm. Es gibt allerdings durchaus auch Rasengitter mit anderen Stärken, wie 2 cm oder 4 cm. Auch hier entscheidet die spätere Nutzungsart darüber, welche Stärke für Sie passend ist. Die Waben werden beim Verlegen einfach miteinander verbunden (wie bei Rasengittersteinen). Sie eignen sich besonders für nichtstark belastete Flächen und Wege, wie z. B. Gartenwege. Trotz ihres geringeren Eigengewichts im Vergleich zu Rasengittersteinen, kann man sie problemlos (im befüllten Zustand) gelegentlich mit dem Auto befahren. Deshalb eignen sich Rasengitter aus Kunststoff grundsätzlich für dieselben Nutzungsarten wie Betonsteine. Aufgrund ihres geringeren Eigengewichts sollte jedoch etwa beim Bau einer PKW-Abstellfläche auf Betonsteine zurückgegriffen werden.

Vorteile von Rasengitter / Rasenwaben aus KunststoffNachteile von Rasengitter / Rasenwaben aus Kunststoff
geringes Eigengewicht und deswegen leicht, ohne großen Kraftaufwand zu verlegenIn der Regel teuer als klassische Betonsteine (Preisvergleich)
Einsatz auf (Garagen-, Carport-)Dächern möglichUngeeignet für kurvige Flächen und Rangierflächen
Höherer Rasenanteil bei Rasengitter aus Kunststoff (bis zu 90%!) als bei Rasengittersteinen aus Beton (40%) Unbedingt zuvor prüfen, ob Rasenwaben für regelmäßiges Befahren geeignet sind, um sie nicht zu beschädigen
Das Gitter aus Kunststoff verschwindet bald, da es vergleichsweise dünn ist 
sehr gute Versickerungseigenschaften (in Verbindung mit einem wasserdurchlässigen Boden)

Rasengittersteine richtig verlegen

Schritt 1: Planung

Haben Sie sich dazu entschieden, in den Genuss der Vorteile eines Rasengitters zu kommen, sollten Sie sich zunächst ein paar wichtige Fragen stellen, die Ihnen die Auswahl des richtigen Gitters erleichtern. Bevor Sie Materialien kaufen, sollten Sie unbedingt folgende Fragen beantworten. Nur mit dem richtigen Rasengitter werden Sie daran auch langfristig Freude haben!

  • Beton oder Kunststoff? Lesen Sie hierzu obigen Vergleich zwischen beiden Arten. Rasengittersteine aus Beton sollten Sie insbesondere dann verwenden, wenn die Fläche voraussichtlich stark belastet, häufig befahren wird.
    Wird die Fläche jedoch nur selten befahren, also nicht stark belastet, können Sie getrost auf Kunststoffgitter zurückgreifen.
    Ist es Ihnen wichtig, eine möglichst große Grasfläche zu erhalten, setzen Sie besser aus Kunststoffgitter, da der Grasanteil deutlich höher liegt als bei Rasengittersteinen aus Beton.
    Möchten Sie ein besonders einfaches Verlegesystem und möchten/können nicht schwer heben, entscheiden Sie sich besser für ein Kunststoffgittersystem.
    Beachten Sie außerdem, dass Betonsteine günstiger sind als Kunststoffgitter.
  • Befahrbar oder nicht? Soll die spätere Fläche mit Autos befahrbar sein, ist es notwendig, deutlich mehr Mutterboden auszuheben als bei einem Fußgängerweg. Bei voraussichtlich starker Befahrung sollten Sie auf Rasengittersteine aus Beton setzen.




Benötigte Werkzeuge und Materialien

Schritt 2: Untergrund vorbereiten und Kantsteine setzen

Das Verlegen von Rasengittern aus Beton und Kunststoff ist identisch. Entscheiden Sie sich jedoch für Betonsteine, sollte die darunterliegende Schotterschicht tiefer in die Erde reichen.

Der wichtigste und zugleich schwierigste Teil beim Verlegen eines Rasengitters ist die Vorbereitung des Untergrunds. Grenzen Sie zunächst die Fläche ab, auf der das Rasengitter später liegen soll. Verwenden Sie hierzu die Metall- bzw. Holzstäbe und Fäden. Nun können Sie damit beginnen, die Fläche auszukoffern. Wie tief Sie graben müssen, hängt neben der Nutzungsart auch vom Untergrund ab. Handelt es sich bei Ihrem Boden um sandhaltigen oder stark tonhaltigen Boden, müssen Sie tiefer graben bzw. mehr Schotter auffüllen. Planen Sie so, dass die Oberkante der Rasengittersteine 1 cm über dem Bodenniveau liegt, da sich die Steine durch das Verdichten noch etwas absetzen werden.

Möchten Sie die Fläche beispielsweise als Einfahrt nutzen, sollten Sie die Fläche mindestens um 15 cm (bei Gartenwegen), bei häufig verwendeten Wegen um 25 cm auskoffern. Wird die Fläche regelmäßig stark beansprucht (Wohnmobile, LKWs, Transporter), ist ein Aushub von mindestens 50 cm notwendig.

Nachdem der Aushub abgeschlossen ist, muss der Boden verdichtet werden. Hierzu eignet sich am besten eine Rüttelplatte. Diese kann entweder im Baumarkt geliehen oder wenn Sie sie häufiger verwenden, kann auch ein Kauf die günstigere Option sein. Alternativ können Sie die Erde mit einem Handstampfer verdichten. Dies ist notwendig, um zu gewährleisten, dass die Steine auch trotz Frost, Starkregen an Ort und Stelle bleiben.

Optional können Sie jetzt Kantensteine setzen. Hierzu verlegen Sie die Kantensteine an den Rändern Ihrer Fläche. Mit einer Schnur können Sie die spätere Oberkannte markieren.

Für das Betonieren der Kantsteine gehen Sie wie folgt vor: Setzen Sie die Steine auf eine Schicht aus Beton, richten Sie nun die Steine an der vorher gespannten Schnur aus. Nun betonieren Sie den Kantstein von beiden Seiten. An der außenliegenden Seite muss zur besseren Stabilität deutlich mehr Beton verwendet werden.

Schritt 3: Tragschicht herstellen

Wird der Weg nur gelegentlich und nur von Fußgängern genutzt, kann (auch) dieser Schritt auch übersprungen werden. In diesem Fall ist es ausreichend, die Steine auf eine Sandschicht über dem verdichteten Boden zu setzen. Platzieren Sie die Steine so, dass sie fest mit dem Boden verbunden sind und plan aufliegen. Anschließend können Sie die Kammern mit frischer Erde füllen, andrücken und gießen. Wenn die Erde innerhalb der nächsten 2-3 Wochen nicht einsackt, können Sie Rasen aussäen.

Achtung: Wird die Fläche häufiger und auch von Autos benutzt, ist es zwingend erforderlich, eine Tragschicht zu bilden!

Nun kann die Grube mit Schotter aufgefüllt und dieser verdichtet werden (Rüttelplatte). Beachten Sie bitte, dass Sie eine Schotterschicht mit mehr als 20 cm nicht auf einmal verdichten können, sondern schrittweise. Nach jeder Lage Schotter folgt ein Verdichtungsvorgang. Sie müssen so lange verdichten, bis zwischen Schotterfläche und Rasengitteroberkante noch mehr als 11 cm Platz bleibt. Dabei entfallen 8 cm (in der Regel, messen Sie Ihre Steine nach) auf die Steine selbst, 4 cm auf das Verlegebett und 1 cm auf den Spielraum, in dem der Stein absacken wird.

Schotter - Wir empfehlen eine Körnung von 16-32

Schritt 4: Verlegebett herstellen

Mischen Sie für das Verlegebett Lavasplitt und Sand hälftig mit Erde. Sie können auch etwas Langzeitdünger untermischen, um das Graswachstum zu beschleunigen. Anschließend muss diese Schicht erneut verdichtet und mit dem Holzbrett gerade abgezogen werden.

Mit einer Rüttelplatte geht das Verdichten ganz schnell.

Schritt 5: Rasengittersteine verlegen

Die Rasengittersteine sollten dicht aneinander verlegt werden, mit wenigen Millimetern Abstand zueinander. Das ist wichtig, da sie sonst beim späteren Rütteln aneinanderstoßen und abplatzen könnten. Kunststoffgitter müssen oftmals ineinander verhakt werden. Hier sind die Herstellerangaben zu beachten.

Achten Sie darauf, dass die Steine in ihrer vollen Fläche auf dem Verlegebett liegen. Unebenheiten könnten später dazu führen, dass Steine brechen, wenn Autos darüberfahren.

Schritt 6: Befüllen der Rasengittersteine

Nun können Sie die Erde schaufelweise auf dem Rasengitter verteilen und es in die Holzräume kehren. Mit einem viereckigen Holz muss nun die Erde in jeder Wabe verdichtet werden. Stampfen Sie also in jede Wabe, bis diese zu ungefähr zwei Dritteln gefüllt sind. Anschließend können Sie die restliche Erde in die Waben kehren, bis diese vollständig mit Erde gefüllt sind. Gießen Sie die Fläche nun großzügig.

Nun muss die Fläche ein letztes Mal abgerüttelt werden. Füllen Sie gegebenenfalls die Waben noch einmal mit Erde auf. Das Säen kann beginnen!

Eigenschaft, robust zu sein und niedrig zu wachsen. Da Gießwasser ungehindert durch das Substrat läuft, ist ein regelmäßiges Gießen unerlässlich. Parkplatzrasen kann auch über längere Zeit mit Trockenheit und Hitze zurechtkommen!

Nachdem Sie den Rasen 2-3 Mal gemäht haben, können Sie ihn bereits voll beanspruchen.

Gewöhnliche Rasensamen eigenen sich für Rasengitter nicht bedingt. Nehmen Sie besser Samen für Parkplatzrasen

Kann man Rasengitter selbst verlegen?

Wie Sie gelesen haben, ist das Verlegen eines Rasengitters nicht schwer und für jeden Heimwerker und Anfänger leicht umsetzbar. Jedoch erfordert das Einschätzen, wie tief ausgekoffert werden muss, etwas an Erfahrung bzw. können Sie sich an den angegebenen Werten zur Tiefe orientieren. Außerdem erfordert das Setzen der Randsteine ein genaues und präzises Arbeiten.

Was kosten Rasengittersteine aus Beton?

Ein Rasengitterstein aus Beton ist bereits für 1,50€ zu kaufen. Pro Quadratmeter kosten Rasengittersteine zwischen 5-7€ und ist somit deutlich günstiger als Kunststoffgitter, die ungefähr doppelt so viel kosten.

3 cm dicke Kunststoffrasengitter kosten hingegen ca. 9€ pro Quadratmeter, für 5 cm dicke Rasengitter aus Kunststoff müssen Sie mit 15€ pro Quadratmeter rechnen.

Wie viele Rasengittersteine brauche ich für einen Quadratmeter?

Je nach Ausführung und Größe benötigen Sie vier Rasensteine pro Quadratmeter.

Wie viel wiegt ein Rasengitterstein?

Ein Rasengitterstein aus Beton wiegt je nach Ausführung ca. 27kg. Ein Kunststoffgitter wiegt deutlich weniger – ungefähr ein halbes Kilogramm.

Wie viel kostet ein Rasenkantenstein?

In einfachen Ausführungen kostet ein Rasenkantenstein ab 2€ bis 10€ pro laufenden Meter. Hochwertigere Rasenkantensteine sind ab 20€ pro laufenden Meter erhältlich.

Wie viel kostet eine Rüttelplatte?

Eine Rüttelplatte kostet je nach Ausführung ab 300€. Die Miete einer Rüttelplatte kostet 20-50€ pro Tag und ab 80-120€ pro Woche.

Schimmelentfernung

Anmeldung